Markenzeichen Höckersitzbank: Cafe Racer auf der Motorradwelt
Nostalgische Sonderschauen auf der Motorradwelt Bodensee in Friedrichshafen von Freitag, 29. bis Sonntag, 31. Januar 2010
Rundscheinwerfer, Stummellenker und Höckersitzbank: Das sind die Markenzeichen der Cafe Racer. Im Rahmen der Motorradwelt Bodensee (29. bis 31. Januar 1010) zeigt eine Sonderschau zehn Maschinen, die an die wilden 60er Jahre erinnern. Damals bauten junge Rocker ihre Motorräder zu Rennmaschinen um und lieferten sich Straßenrennen. Ursprünglich starteten die Teilnehmer vor dem Londoner Ace Café, fuhren zum nächsten Kreisverkehr und wieder zurück, was den Motorrädern den Namen „Cafe Racer“ verschaffte. Im Foyer West stehen die für diese Zeit typischen Maschinen, wie beispielsweise eine Truxton Velocette Venom, eine Triton und eine Moto Guzzi Leman.
In einer weiteren Sonderschau zeigt das Zündapp-Museum der Brauerei Zoller-Hof zahlreiche Fahrzeuge der Zünder- und Apparatebaugesellschaft Nürnberg. Mit dabei: das so genannte Einheitsmodell aus dem Jahr 1927, das in Massenfertigung zu einem günstigen Preis hergestellt wurde. Das Kontrastprogramm dazu ist ebenfalls ausgestellt: Das Cross-Motorrad GS 125. Dieses wurde in den 70er Jahren mit einer sehr niedrigen Stückzahl hergestellt und ist heute unter Sammlern sehr begehrt. Ein Unikat ist die „Rennbella“ – ein Zündapp-Bella-Roller, der mit einem 33 PS-Motor ausgestattet Höchstgeschwindigkeiten von 160 Stundenkilometern erreichen kann.
Die Motorradwelt Bodensee 2010 läuft von Freitag, 29. bis Sonntag, 31. Januar: Freitag von 12 bis 20 Uhr, Samstag von 10 bis 18 Uhr und Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Die Tageskarte kostet 8,50 Euro, Jugendliche zwischen 12 bis 18 Jahren zahlen drei Euro.